Weingüter in Übersee

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Weinlese, reinste/pixelioWeingüter in Übersee

Die Anfänge des Weinbaus in Nordamerika gehen zurück auf die Mitte des 16. Jahrhunderts, wo Franzosen in der Nähe von Jacksonville in Florida die ersten Reben pflanzten. Das Resultat soll Überlieferungen zu Folge aber nur bedingt genießbar gewesen sein.

Spricht man heute von Weinbau in Nordamerika oder den USA meinen viele den Weinbau in Kalifornien. In den 1970ern setzte ein bis heute ungebrochener Boom in der kalifornischen Weinbranche ein. Amerikanische Winzer sind wesentlich weniger an gesetzliche Vorschriften zur Weinerzeugung gebunden als ihre europäischen Kollegen. Dadurch wird wesentlich mehr mit neuen Technologien experimentiert, was natülich auch einige Kritik zur Folge hat.

Der südamerikanische Weinbau hat sich nur in Chile und Argentinien bis auf internationales Niveau weiterentwickelt, wobei Chile die mit Abstand führende Weinnation ist - nicht zuletzt aufgrund des Fachwissens und der Investitionen aus dem Ausland. Weitere Weinbaugebiete finden sich in Mexiko, Brasilien, Bolivien, Peru und Uruquay.

Der Weinbau in Australien hat seit den 1960ern einen deutlichen Aufschwung erfahren. Der Erfolg basiert hauptsächlich auf der Konzentration der Winzer auf die Qualität ihrer Weine. Kritiker behaupten, daß diese Qualitätssteigerung nicht nur den klimatischen Bedingungen und der Auswahl der richtigen Rebsorten für das jeweilige Terroir zuzusprechen sei, sondern eher dem Einsatz neuester Technologien im Keller. Nichtsdestotrotz hat sich Australien eine der führenden Positionen im internationalen Weinmarkt gesichert.

Weinbau in Neuseeland führte aufgrund einiger teils kurioser Gesetze lange Jahre nur ein Schattendasein. Dies hat sich erst in jüngster Zeit geändert, die Weine aus Sauvignon Blanc, Chardonnay oder Pinot Noir wurden innerhalb kürzester Zeit international konkurrenzfähig. Die bekanntesten Gebiete sind die Hawke's Bay auf der Nordinsel und die Region Marlborough auf der Südinsel.

Afrikanischer Weinbau auf internationalem Niveau wird nur in Südafrika betrieben, wo die ersten Weinberge bereits im Jahre 1655 in der Nähe von Kapstadt angelegt wurden. Dem Norden Afrikas wird zwar seit Jahren ein gewisses Potential mancher Rebflächen nachgesagt, wirklich nutzen vermochte es aber bisher noch niemand.




In Kalifornien setzte in den 1970ern ein bis heute ungebrochener Boom in der Weinbranche ein, der dem Staat am Pazifik eine Spitzenposition auf dem internationalen Weinmarkt sicherte. Heute werden geschätzte 90% des Wein der USA in Kalifornien produziert. Kritik hat in den letzten Jahren aber der experimentierfreudige Umgang mit neuen Technologien in der Weinerzeugung hervorgerufen.

Kalifornische Weine belegen immer wieder vordere Platzierungen bei internationalen Vergleichsproben. Die bekanntesten Weinbaugebiete sind das Napa Valley und Sonoma, nördlich der Bucht von San Francisco/San Pablo gelegen. Die dort aus Cabernet Sauvignon, Zinfandel, Pinot Noir oder Chardonnay erzeugten Weine gehören zu den besten - und teuersten - der Welt.

Die Winzer im Bundesstaat Oregon haben sich auf den Anbau von Pinot Noir spezialisiert. Die Weine unterscheiden sich aufgrund der Böden und des kühleren Klimas deutlich von denen des Nachbarn Kaliforniens, man vergleicht sich hier viel lieber mit dem Burgund in Frankreich. Und warum, wird auch beim Größenunterschied zu Kalifornien recht deutlich. In Oregon handelt es sich fast ausschließlich um Familienbetriebe, die meist nur wenige Hektar bewirtschaften. Insgesamt wird in ganz Oregon weniger Wein produziert als in Kalifornien von den zwei größten Wineries.

Washington, an der pazifischen Nordwestküste der USA gelegen, ist neben Orgeon eines der aufstrebenden Weinbaugebiete in den USA. Die Rebflächen konzentrieren sich im Süden Washingtons auf das Columbia Valley, Yakima Valley und Walla Walla Valley. Östlich davon liegen die über 4.000m hohen Gipfel der Cascade Mountains, die einen regelrechten Regenschatten bilden und für eine längere Sonnenscheindauer sorgen, was wiederum die Trauben optimal ausreifen läßt.

Neben der bekannten Weinbauregion Martha's Vineyard im Bundesstaat Massachusetts und dem Anbaugebiet rund um die Finger Lakes im Bundesstaat New York wird an der Ostküste der USA auch in weiteren Bundesstaaten Weinbau betrieben.

Nur wenigen dürfte bekannt sein, in wievielen Bundesstaaten der USA außerhalb der bekannten Anbauregionen noch Weinbau betrieben wird. Zwar wird der einen oder anderen Region ein gewisses Potential zugesprochen, den Beweis dafür blieben sie aber bisher schuldig.

Der Weinbau in Chile hat Tradition und reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert, als spanische Eroberer die ersten Reben nach Südamerika brachten. Chile ist das einzige Land weltweit, das von der Reblaus-Plage verschont blieb. Der moderne Weinbau basiert auf internationalen Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Als typische Rebsorte Chiles gilt aber die Carmenere, die in keiner anderen Region häufiger angebaut wird. In den 1990ern begann die Weinindustrie zu boomen, nicht zuletzt aufgrund ausländischer Investoren wie Torres, Rothschild oder Mondavi.

Zwischen dem Central Valley in Chile und der Weinbauregion Mendoza in Argentinien liegen zwar nur ca. 150 km, das Klima könnte aber nicht unterschiedlicher sein. Dazwischen liegt das riesige Anden-Massiv, die das argentienische Weinbauland von den feuchten pazifischen Winden abschirmt und für gänzlich andere Temperaturen und niedrige Niederschlagsmengen sorgt. Dank den Flüssen aus den Anden kann aber auch hier für ausreichend Bewässerung gesorgt werden. Eine der Hauptrebsorten in Argentinien ist Malbec, über 70% der weltweiten Anbauflächen befinden sich hier.

Der Weinbau in Australien hat seit den 1960ern einen deutlichen Aufschwung erfahren. Der Erfolg basiert hauptsächlich auf der Konzentration der Winzer auf die Qualität ihrer Weine. Kritiker behaupten, daß diese Qualitätssteigerung nicht nur den klimatischen Bedingungen und der Auswahl der richtigen Rebsorten für das jeweilige Terroir zuzusprechen sei, sondern eher dem Einsatz neuester Technologien im Keller. Nichtsdestotrotz hat sich Australien eine der führenden Positionen im internationalen Weinmarkt gesichert.

Weinbau in Neuseeland führte aufgrund einiger teils kurioser Gesetze lange Jahre nur ein Schattendasein. Dies hat sich erst in jüngster Zeit geändert, die Weine aus Sauvignon Blanc, Chardonnay oder Pinot Noir wurden innerhalb kürzester Zeit international konkurrenzfähig. Die bekanntesten Gebiete sind die Hawke's Bay auf der Nordinsel und die Region Marlborough auf der Südinsel.

Die Wurzeln des Weinbaus in Südafrika reichen zurück ins 17. Jahrhundert, 1655 wurde hier die ersten Reben gepflanzt. Eine erste Blütezeit erlebte der südafrikanische Wein zu Beginn des 19. Jahrhunderts während der britischen Besatzung. Die zweite Blütezeit ließ dann aber lange auf sich warten. Erst gegen Ende der 1980er Jahre, als Südafrika aufgrund seiner Apartheidspolitik politisch nicht mehr isoliert war, konnten international bekannte Rebsorten wie Chardonnay, Cabernet Sauvignon oder Chenin Blanc importiert und angepflanzt werden. Die wichtigste Rebsorte ist aber die autochthone Rebsorte Pinotage, die hier entwickelt und auch fast nur in Südafrika angebaut wird.

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Wein-Zitat

Wein befeuchtet und temperiert den Geist und wiegt die Sorgen des Gemüts in Schlaf. Er belebt unsere Freuden und ist Öl auf die sterbende Flamme des Lebens. Wenn wir mäßig und in kleinen Zügen trinken, dann geht der Wein in unsere Lungen über wie süßester Morgentau. Dann begeht der Wein keinen Raub an unserer Vernunft, sondern lädt uns ein zu freundlicher Heiterkeit.

(Sokrates, 469-399 v. Chr., griechischer Philosoph)

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