21.05.2010
Weine aus Galicien: Spanische Weingüter-Präsentation der D.O. Ribeiro
21.05.2010
Ortenau Select Auftakt mit Weingala
18.05.2010
Unsere Weißen im Goldrausch
16.05.2010
Nahe: Weinkulturelle Höhepunkte prämiert
12.05.2010
Deutsche Winzer zeigen Flagge in Hongkong
07.05.2010
Wein, Schaumwein und Spirituosen müssen vom 1. April 2010 an mit EMCS befördert werden
06.05.2010
Weinanalytik ergänzt Weinsensorik
06.05.2010
Neue Winzer- und Weinfest-Suche per Handy
04.05.2010
Umgehung des Hektarhöchstertrags wird unterbunden
04.05.2010
VINITALY 2010
03.05.2010
Klöckner: Ein Schritt zu mehr Wettbewerbsgerechtigkeit bei Wein
03.05.2010
Kurfürstliche Residenz als Mekka des Weins
28.04.2010
Kein Markenschutz für Terroirbezeichnungen
28.04.2010
Ornellaia feiert einen Auktionsrekord: 167.000 $ zugunsten des Whitney Museums New York
28.04.2010
Terroirwandertag K – Burgunder, Staufer und Klosterbrüder
26.04.2010
Spargel und Wein - Konfliktparteien oder Traumpaar?
26.04.2010
Startschuss für den 10. Großen Internationalen Weinpreis MUNDUSvini
25.04.2010
VDP Prädikatsweingüter feiern ihren 100. Geburtstag am 5. September 2010 in der Berliner Kunstszene
24.04.2010
Weinmesse "Burgunderfrühling"
22.04.2010
12 Kultweine der Prädikatsweingüter in einer Kiste
22.04.2010
Stichwort: Benchmarking
20.04.2010
Rodungsprogramm: Anträge bis 15. September möglich
20.04.2010
WeinSommer Rheinland-Pfalz - Das Weinfest für Genießer
19.04.2010
100 Jahre VDP - Die besten Lagen Deutschlands in neuem Licht!
17.04.2010
Orientalische Küche trifft Rheingau-Wein
16.04.2010
ARTVINUM Baden-Württemberg 2010
16.04.2010
VDP Prädikatsweingüter fordern Tabuzonen für das aktive Weinkulturerbe Deutschlands
13.04.2010
23. Pfälzer Wein- und Sektmesse: Sauvignon blanc im Fokus
12.04.2010
Hochmoselübergang B 50neu
(Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)) Berlin, 03.05.2010
Die Formulierungshilfe dient dem Deutschen Bundestag dazu, in einem beschleunigten Verfahren das Weingesetz zu ändern. Die Hektarertragsregelung bestimmt den in Weintrauben, Traubenmost oder Weinmengen festgesetzten Ertrag je Hektar Ertragsrebfläche. In Deutschland muss jeder Weinbaubetrieb seine Erntemenge einer Stelle melden, die über die Einhaltung der Hektarertragsregelung wacht. Zur Vereinfachung des Verfahrens muss dabei die Erntemenge in Liter Wein gemeldet werden.
Weinbaubetriebe, die ihre Ernte nicht selbst zu Wein verarbeiten, sondern als Trauben oder Traubenmost verkaufen, müssen ihre Erntemenge mit Hilfe vorgeschriebener Umrechnungsfaktoren in Liter Wein umrechnen. Dabei spiegeln die Faktoren den durchschnittlichen Auspressgrad der Trauben wider. Wird in diesen Fällen mehr Wein erzeugt, als es dem Auspressgrad entspricht, unterliegt die zusätzliche Weinmenge bisher nicht der Hektarertragsregelung.
Im Gegensatz dazu wird bei einem Weingut oder einer Winzergenossenschaft die tatsächlich erzeugte Weinmenge erfasst. Weinmengen, die über dem Hektarhöchstertrag liegen, dürfen nicht vermarktet werden und müssen gegebenenfalls zu Industriealkohol destilliert werden.
Für Weingüter und Winzergenossenschaften können daher im Vergleich zu Kooperationen zwischen Traubenerzeugern und Kellereien Wettbewerbsnachteile entstehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn deutlich mehr Wein erzeugt wird, als dem durchschnittlichen Auspressgrad entspricht. In den vergangenen Jahren gab es bei diesen Weinmengen einen deutlichen Zuwachs. Um den hiermit verbundenen Wettbewerbsnachteil künftig zu vermeiden, sollen im Falle der Abgabe von Trauben und Most die verarbeitenden Betriebe dazu verpflichtet werden, bei der Weinerzeugung die vorgeschriebenen Umrechnungsfaktoren einzuhalten.
Zugleich soll die Neuregelung ein übermäßiges Auspressen der Trauben verhindern und damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten.
Es ist eine platte Ansicht zu glauben, daß der Wein unmittelbar aus sich selbst alle die Wirkungen hervorbringt, die wir ihm zuschreiben. Sein Duft und Hauch erweckt nur die Qualitäten, die in uns ruhen.
(Ludwig Tieck)